Pressemitteilung 19.11.2017

14.01.2008 Solidarität mit Angelo Lucifero

Am 14.12.2007 wurde Angelo Lucifero - vielen noch bekannt von seiner Arbeit als Jugendsekretär beim DGB Gießen – durch verdi Thüringen vom Dienst suspendiert. Gleichzeitig wurde ihm der Zutritt zu seinem Büro verwehrt. Eine fristlose Kündigung wird laut Aussage von Thomas Voß, verdi-Landesbezirksleiter, vorbereitet. Die Vorwürfe gegen Lucifero bestehen in seiner mit Gewerkschaftsgeldern betriebenen antifaschistischen Arbeit und darin, dass er sich, der ständig von Nazis verfolgt wird, gegen einen derartigen Angriff mit einer Schreckschusspistole zur Wehr gesetzt hat. Urteil: Ein Jahr Gefängnis mit Bewährung. Vor allem Letzteres nahmen einige Gewerkschaftsführer gerne zum Anlass, einen Linken loszuwerden. Nachdem Helmut Appel, Mitglied des verdi-Bezirksvorstandes, auf der Mitgliederversammlung der DKP am 10. Januar darüber informiert hatte, erklärte sich die Versammlung mit Gästen einstimmig mit Lucifero solidarisch. „Die DKP Gießen solidarisiert sich mit Angelo Lucifero und fordert den verdi-Vorstand auf, alle arbeitsrechtlichen Schritte wie Suspendierung und fristlose Kündigung rückgängig zu machen.“ Wohin der geplante Rausschmiss des Antifaschisten Angelo Lucifero führt, zeige sich darin, dass die NPD jetzt aufruft, in verdi einzutreten, da sich verdi von dem „Kleinkriminellen“ getrennt habe, so Helmut Appel.

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