Pressemitteilung 24.09.2017

21.01.2008 Solidarität mit den Nokia-Beschäftigttem

Die DKP Gießen ist solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen von Nokia in Bochum. Die Kaltschnäuzigkeit, mit der einigen tausend Beschäftigten und ihren Familien die Zukunft geraubt werde, sei das brutale, menschenverachtende Diktat eines Großkonzerns, erklärte Michael Beltz, Mitglied des Kreisvorstands der DKP. Die Subventionsbetrüger streichen mindestens 83 Millionen Euro aus dem Fonds unserer Steuergroschen ein; sie beuten die Belegschaft aus, erreichen Höchstprofite und vernichten Arbeitsplätze, um noch mehr Profit zu scheffeln. Die DKP unterstütze den Kampf der Belegschaft, der IG Metall und anderer Gewerkschaften sowie der Bevölkerung gegen den Konzern. Ziel müsse es sein, den Standort und die Arbeitsplätze zu erhalten. Auch der beste Sozialplan helfe nicht weiter, schaffe keine neuen Arbeitsplätze! Notwendig sei es jetzt, die Sozialpflichtigkeit des Eigentums nach dem Grundgesetz und der Landesverfassung einzufordern. Nokia müsse ohne Abfindung in öffentliches Eigentum überführt werden. In der BRD brauchen wir jetzt eine öffentliche Debatte und Maßnahmen zur Einschränkung der Willkür des Kapitals, so Beltz. Notwendig sei die Überführung der Konzernbetriebe in gesellschaftliches Eigentum bei demokratischer Kontrolle durch Belegschaften, Gewerkschaften und Vertretungen der Bevölkerung.

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