Pressemitteilung 24.09.2017

30.03.2012 DKP: Nehmt der Rhön AG das Klinikum wieder ab!

Die Mitglieder der DKP forderten auf ihrer letzten Versammlung die Rückführung der Uni-Kliniken in öffentliches Eigentum. Michael Beltz, Mitglied des DKP-Kreisvorstands, stellte fest: als vor Jahren das Klinikum für den Bruchteil seines Wertes an den Rhön-Konzern verscherbelt wurde, seien die jetzt beklagten Zustände bereits absehbar gewesen. Sinn und Zweck einer AG ist es, möglichst hohe Profite zu machen. An erster Stelle stehe nicht die Gesundheit der Patienten oder das Wohl der Beschäftigten, sondern die zu erzielenden Dividenden. Seit der Privatisierung machen diese Kliniken nicht mit medizinischen Erfolgen Schlagzeilen, sondern mit Personalabbau, Ausgliederungen und Klagen von Patienten und Personal. Aus wirtschaftlichen Gründen sollen jetzt weitere 500 Arbeitsplätze abgebaut werden, obwohl die Belastbarkeitsgrenze des Personals bereits überschritten ist. Es ist zu begrüßen, dass inzwischen auch die Gießener sowie die Marburger Kommunalpolitiker den Rückkauf der Kliniken fordern, wobei selbstverständlich die damaligen Konditionen zugrunde gelegt werden müßten. Diese Forderung ist jedoch wenig glaubwürdig, wenn gleichzeitig, betrieben von CDU und SPD, in Wiesbaden eine kommunale Klinik - zu 49%, aber mit der Option auf mehr - an den gleichen Rhönkonzern verkauft wird.

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